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Konsistente Bildsprache in der Foodfotografie: Mit diesen 7 Tipps wird deine Marke wiedererkennbar

Eine konsistente Bildsprache in der Foodfotografie entscheidet darüber, ob deine Marke wiedererkannt wird oder in der Masse untergeht. Denn einzelne schöne Food-Bilder reichen heute nicht mehr aus. Erst wenn Farben, Licht, Perspektive und Styling einer klaren Linie folgen, entsteht ein visueller Markenauftritt, der im Kopf bleibt.


In diesem Artikel erfährst du, warum Konsistenz der Schlüssel zu starker Markenwirkung ist und wie du eine Bildsprache entwickelst, die deine Food-Marke unverwechselbar macht.


Frische Tomaten und Mozzarella modern angerichtet mit Basilikum in wiedererkennbarer Bildsprache. Junges, frisches Food-Setting
Tomate-Mozzarella Caprese modern angerichtet in hellem, natürlichem Licht. Junges, frisches Food-Setting

1. Alles ist "gut" aber trotzdem passt nichts zusammenpasst - so schadet eine nicht vorhandene Bildsprache deiner Marke.


Yes, du bist motiviert und startest in den neuen Tag. Du klappst deinen Laptop auf und gehst einmal alles durch: eure Website, den Instagram-Feed, Facebook, LinkedIn, vielleicht noch schnell den letzten Newsletter.


Und irgendwie fühlt sich das alles… du weißt nicht recht… an.

Du kannst gar nicht sofort sagen, was es ist, aber irgendwas passt nicht so richtig zusammen. Dabei weißt du ja, wie viel Arbeit da im Produkt und in der Entwicklung steckt. Ihr habt euch Gedanken gemacht, ihr habt ein Spitzenprodukt entwickelt, das genau der Markt braucht mit richtig genialem Packaging. Aber irgendwie kommt es nicht so rüber.

Einige Bilder sehen richtig hochwertig aus (aus dem letzten Fotoshooting, das war damals 2021), aber halt nicht mehr so ganz aktuell. Andere wirken… naja so nebenbei gemacht. (waren sie auch) Und das nächste hat der Kollege aus dem Controlling fotografiert (der hat ja neuerdings eine ganz super Kamera).


Aber wenn du dann aufs Ganze schaust, also mit der Kundenbrille, siehst du hier keine einheitliche Bildsprache. Es wirkt nicht wie eine stimmige Marke, sondern eher wie viele einzelne Versuche. Und einfach ein Preset über alle Bilder zu legen ist halt leider nicht die Lösung.


Und jetzt steht die neue Kampagne an. Ein richtig gutes Bild muss her.

Also denkst du dir: Schon wieder was Neues überlegen, schon wieder neu erfinden.

Und selbst wenn es richtig gut wird… passt es am Ende eh wieder nicht ins Konzept.


Welches Konzept überhaupt?


 

2.  Eine konsistente Bildsprache in der Foodfotografie ist nicht das, was man bewusst sieht, sondern etwas, das man fühlt.


Kennst du das, du sitzt da und suchst nach Inspiration. Pinterest offen, Instagram sowieso. Du scrollst und speicherst dir zig Bilder ab. Genau dieses Licht möchte ich haben! Oder nein, das gefällt mir auch gut… oder warte, eigentlich ist diese Stimmung... genau das, was wir brauchen.


Und irgendwo dazwischen merkst du schon, dass du unschlüssig wirst. Du fragst dich, wie du das jetzt konkret auf dein Produkt runterbrechen sollst. Was davon überhaupt zu euch passt. Ob diese Bildwelt wirklich eure Werte widerspiegelt und auch bei eurer Zielgruppe ankommt.


Je länger du darüber nachdenkst, desto unsicherer wirst du. Und plötzlich ist diese ganze Inspiration, (in die du eigentlich Stunden investiert hast) mehr überfordernd als hilfreich.

Weil du zwar ganz genau siehst, was dir gefällt, aber keine klare Linie hast, wie es für dich funktionieren soll. Weil eben der rote Faden fehlt. Eine konsistente Bildsprache, die dir Orientierung gibt und dir hilft um zu zeigen, was Markenidentität ausmacht.

 

3. Wenn Bilder nicht einheitlich sind, entsteht kein Vertrauen.


Die Chance für den ersten Eindruck gibt es nur einmal. Und dieser erste Eindruck passiert nicht rational. Keiner sitzt da und denkt sich: „Oh, welch ein gutes Bild.“(Außer du bist zufällig in der Fotografiebranche unterwegs 😉)

Es ist das Bauchgefühl, das innerhalb von Sekunden über „Daumen hoch“ oder „brauch ich nicht“ entscheidet. Dieses Gefühl entsteht aus dem, was der Kunde sieh. Besser gesagt: aus dem, was er insgesamt wahrnimmt.

Foodfotografin Christa Huber von Essenskunst

Wenn deine Food-Bilder nicht konsistent, dann fühlt sich das Ganze einfach nicht rund an. Es ist wie ein Kleiderschrank mit lauter guten Einzelteilen, aber irgendwie passt nix richtig zusammen, das man gerne zum Ausgehen anzieht. (Kennt vermutlich jede Frau.)

Jedes Einzelstück, oder in dem Fall jedes Bild, für sich hat seine Berechtigung. Aber jedes ist aus einer anderen Ambition heraus entstanden oder ausgewählt worden und passt irgendwie nicht so richtig zueinander. Und genau das merkt man. Man schaut drauf und denkt… nichts. Man fühlt einfach nicht die Klarheit und scrollt weiter. Weil Markenbindung entsteht nicht durch einzelne Bilder oder Postings, sondern durch ein Gesamtbild, das sich stimmig anfühlt.


Und wenn dieses stimmige Gefühl fehlt, dann bleibt am Ende nur hängen:

Irgendwie überzeugt mich das hier nicht ganz.

 

Ananas-Drink in knalligem, modernem Setting mit klarer, wiedererkennbarer Bildsprache und frischer, dynamischer Inszenierung
Ananas-Drink in knalligem, modernem Setting mit klarer, wiedererkennbarer Bildsprache und dynamischer Inszenierung


4. Der Unterschied zwischen schönen Foodbildern und Bildern, die verkaufen ist das, was in dir ausgelöst wird.


Du scrollst durch einen Feed, siehst zig Bilder. Viele davon sind völlig in Ordnung. Gut gemacht, sauber, passt schon. Aber die meisten vergisst du sofort wieder.

Denn ganz ehrlich, die meisten (in deinem Segment) schauen alle irgendwie gleich aus. Gleiche Perspektiven. Gleiches Licht. Gleiche Stimmung. Gleiche Requisiten

Du könntest oft gar nicht sagen, von welcher Marke das jetzt genau ist.

Und dann gibt es diese wenigen, bei denen du hängen bleibst. Du klickst drauf und schaust auch länger hin, willst mehr sehen. Nicht wegen dem Foodfoto an sich, sondern das, was es mit dir macht. Die einen entstanden eher nebenbei und weil man halt gerade Content brauchte. Die anderen haben eine klare Idee dahinter.


Da wurde vorher überlegt: Was soll beim Kunden ankommen, wie soll es sich das anfühlen?Warum soll der Kunde genau hier stehen bleiben? Sie sind klar und genau deshalb wecken sie Interesse.

 


5. Warum ein gutes Foodfoto allein noch keine Marke macht.

Was viele dabei komplett unterschätzen:

Ein Kunde entscheidet nicht bei einem einzigen Kontakt. Der sieht dich nicht einmal und denkt sich sofort: Ja passt, kauf ich. Da müssen schon einige Berührungspunkte da sein (oder wie man im Marketing so schön sagt: Touchpoints).


Er sieht dich auf Instagram. Dann vielleicht nochmal auf LinkedIn. Dann landet er auf deiner Website, schaut sich dein Produkt an. Vielleicht kommt später noch ein Newsletter dazu.

Und mit jedem dieser Punkte baut sich langsam aber stetig Bindung zwischen deiner Marke und dem Kunden und auf. (Dauert halt ein bisschen ... wär schön, wenn’s schneller ging 😉) Aber nur dann, wenn sich diese ganzen Berührungspunkte wie ein roter Faden durch alles durchziehen. Und wenn immer ganz was Unterschiedliches gezeigt wird, eine andere Stimmung hat und nicht ganz dazu passt, dann merkt der Kunde das… halt ganz unbewusst.

Weil Markenaufbau in der Summe von vielem passiert. Packaging, Website, Social Media, Kampagnen, Produktbilder… alles zahlt auf dasselbe Konto ein.


Und genau deshalb ist es so entscheidend, dass diese ganzen Touchpoints zusammenpassen.

 

Minimalistischer Sellerie-Drink in monochrom grünem Setting mit klarer, reduzierter Bildsprache
Reduziert auf das Wesentliche, genau das macht die Bildsprache so klar.

6. Konsistenz ist keine Geschmacksfrage, sondern eine Entscheidung.

An dem Punkt wird oft etwas verwechselt.

Viele denken, es geht darum, dass Bilder „gut aussehen“. Oder dass man sich halt einigt, was einem gefällt. Aber ganz ehrlich, darum geht’s nicht!

Weil Geschmack ist… ja, Geschmack. (Da kannst du fünf Leute fragen und bekommst sieben Meinungen) Genau deshalb funktioniert es auch so oft nicht.

Weil Entscheidungen dann aus dem Bauch heraus getroffen werden. Mal so, mal so. Je nachdem, wer gerade draufschaut.

Konzeption und Strategie für einheitliche Bildsprache mit Foodfotografin Christa Huber von Essenskunst

Ja, Konsistenz und Durchgängigkeit sind mühsam und brauchen Ausdauer. Es ist oft nicht einfach, einem Trend zu widerstehen, wenn er so gar nicht zum Unternehmen passt. Markenidentität entsteht nicht nebenbei schon gar nicht, wenn jeder mitredet.

Konsistenz ist eine bewusste Entscheidung. Du legst fest, wie sich deine Marke anfühlen soll und wofür sie steht.

Du musst nicht mehr jedes Mal neu überlegen: Passt das jetzt? Oder doch lieber anders? Jetzt gibt es eine Linie, an der du dich orientieren kannst. Die dir Entscheidungen abnimmt, statt neue Fragen aufzuwerfen.


Auf einmal wirkt alles wie aus einem Guss, das ist der entscheidende Unterschied.

 


7. Wenn alles zusammenpasst und sich richtig anfühlt - Fragen, die du dir vor jedem Food-Shooting stellen solltest.


Bevor du ein neues Food-Shooting planst oder wieder Bilder sammelst, stell dir ehrlich diese Fragen:


1. Würde man deine Marke an den Bildern erkennen?

Auch ohne Logo?


2. Haben deine Bilder eine klare, wiederkehrende Stimmung?

Oder ist mal alles hell, mal dunkel, mal irgendwas dazwischen?

 

3. Passt das, was man sieht, wirklich zu deinem Produkt?

Oder sieht es „schön“ aus, aber hat wenig mit euch zu tun?

 

4. Wenn du alle Bilder nebeneinander legst, wirkt es wie aus einem Guss?

Oder eher wie lauter einzelne Ideen?


5. Weiß dein Team, wie eure Marke visuell aussehen soll?

Oder entscheidet jeder ein bisschen selbst?

 

6. Triffst du Bildentscheidungen bewusst oder eher nach Gefühl und Zeitdruck?

 „Nehmen wir das, das passt schon…“

 

7. Könntest du jemandem klar erklären, wie eure Bildsprache aussieht?

Ohne lange zu überlegen?

 

8. Hast du Bilder, bei denen du selbst merkst:

„Die passen eigentlich nicht mehr ganz… aber wir verwenden sie halt noch“?

 

9. Fühlen sich Website, Social Media und Kampagnen gleich an?

Oder jedes ein bisschen anders?

 

10. Bleibt etwas hängen, wenn man deine Marke sieht?

Oder ist sie schnell wieder vergessen?

 

Und jetzt ganz ehrlich: Wenn du bei mehreren Punkten zögerst oder innerlich „hm… nein…“ denkst, dann liegt es nicht an einzelnen Bildern. Sondern daran, dass die Linie fehlt.

Du musst nicht alles alleine lösen und dir nicht jedes Mal wieder den Kopf zerbrechen, Moodboards sammeln und hoffen, dass es diesmal „irgendwie passt“.

Sondern du kannst dir einmal klar erarbeiten, wie deine Marke visuell wirklich aussehen soll und darauf aufbauen. Mit einer einheitlichen Bildsprache die dir Entscheidungen abnimmt, dein Team entlastet.


Frisches Tabouleh in lebendigem, knalligem Setting mit gelben Fliesen und moderner, klarer Bildsprache
Knallig, modern, leicht orientalisch. Eine klare Bildsprache macht sofort spürbar, um welchen Kontext es steht.


Und so arbeite ich:

Wir schauen uns gemeinsam an: Wofür steht deine Marke wirklich? Was soll beim Kunden ankommen? Und wie übersetzen wir das in eine konsistente Bildsprache, die genau das transportiert?

Erst wenn das klar ist, entsteht das Konzept und dann geht’s erst ans Shooting.

Wenn du gerade merkst, dass da eigentlich mehr drinsteckt in deiner Marke, als aktuell sichtbar wird, dann lass uns genau da hinschauen. Wo stehst du gerade? Was passt schon und was eben noch nicht? Und wie könnte eine einheitliche Bildsprache aussehen, die wirklich zu dir passt?


Schreib mir einfach. Oder schick mir deine aktuellen Bilder durch. Ich gebe dir ehrliches Feedback und zeig dir, was möglich ist. Ich freue mich auf deine Nachricht!


Ich bin Christa Huber, Fotografin für Getränke- und Lebensmittelmarken und deine Ansprechpartnerin für professionelle Foodfotografie.

 

Foodfotografin Christa Huber von Essenskunst im individuellen Kundengespräch
Christa Huber, Produkt- und Foodfotografie-Expertin

 

 
 
 

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